Maximin Grünhaus
Das Weingut Maximin Grünhaus liegt in Mertesdorf an der Ruwer, nur ca. 2 km von der Mündung in die Mosel entfernt. Die geschlossene Weinbergslage Maximin Grünhaus lässt sich in drei Einzellagen unterteilen: Abtsberg, Herrenberg und Bruderberg. Diese Lagen befinden sich im Alleinbesitz der Familie von Schubert. Auch das Weingut Maximin Grünhaus weist eine lange Tradition auf. Römische Flachziegel in den Grundmauern des Herrenhauses, vielfältige Siedlungsreste wie Tonscherben, Dach- und Wandziegel erlauben die Vermutung, dass am Platz des heutigen Schloss Grünhaus einst eine „Villa Rustica“ gestanden hat. Auf einen möglichen Weinbaubetrieb deuten die Überreste einer Gebrauchstöpferei, die unter anderem Amphoren zur Weinlagerung herstellte und der Fund von römischen Winzermessern hin. 966 wird Grünhaus das erste Mal urkundlich erwähnt. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wurde Maximin Grünhaus von der Abtei Sankt Maximin betrieben. Im Jahr 1810 erfolgte der Verkauf des Gutes an Friedrich Freiherr von Handel, der es 40 Jahre später an seinen Enkelsohn Friedrich Freiherr von Solemacher übergibt. 1882 Kaufte dann Carl Ferdinand Freiherr von Stumm-Halberg das Gut und modernisierte es durch zahlreiche Investitionen. Der Sohn des damaligen Besitzers verstarb früh und so erhielt die Tochter Ida am Tag ihrer Hochzeit mit dem Generalleutnant Conrad von Schubert den Betrieb. Seit dieser Zeit hat sich auch das bis heute erhaltene Etikett geändert – zum unverkennbaren Jugendstieletikett. Mit Dr. Carl von Schubert, der seine Promotion über das Thema der Wirtschaftlichkeit des Weinbaus am Steilhang schrieb, leitet heute die fünfte Generation den Betrieb.
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